Lasermodul rot 660 nm IP67 mit DOE 10×10 Raster
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Lasermodul rot 660 nm, IP67 – 10x10-Raster

Rotlasermodul (660 nm), Leistung von 50 mW bis 200 mW, DOE-Linsenraster 10x10.

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Katalogbogen

Das Lasermodul mit einer roten Wellenlänge von 660 nm ist für die Projektion eines 10×10-Punktgitters (DOE) ausgelegt und dient hauptsächlich der Positionierung, Ausrichtung und Positionskontrolle beim Schneiden und anderen industriellen Prozessen. Das Gehäuse aus Aluminium und die Möglichkeit der Schärfung erlauben die Anpassung der Projektion an spezifische Anwendungen.

Technische Spezifikationen

  • Wellenlänge: 660 nm (rot)
  • Balkenform: DOE 10x10
  • Strahlwinkel: 42x42°
  • Optische Leistung (Varianten): 50 mW, 100 mW, 150 mW, 200 mW
  • Tatsächliche Ausgangsleistung:
    • 50 mW (38–45 mW)
    • 100 mW (75–95 mW)
    • 150 mW (100–120 mW)
    • 200 mW (130–150 mW)
  • Betriebsmodus: CW (Dauerlicht)
  • Aktuelle Steuerung: APC
  • Versorgungsspannung: 5 V DC
  • Betriebsstrom: < 500 mA
  • Anschlusstyp: DC 5,5 × 2,1 mm / 5,5 × 2,5 mm
  • Kabellänge: 100 cm
  • Gehäusematerial: Aluminium
  • Optisches Material: PMMA
  • Modulabmessungen: Durchmesser 20 mm × Länge 90 mm
  • Gewicht: 65 g
  • Schutzart: IP67
  • Betriebstemperatur: -10 °C bis +50 °C
  • Lagertemperatur: -40 °C bis +85 °C
  • Mittlere Zeit bis zum Ausfall (MTTF): > 8.000 Stunden

Funktionen und Merkmale

  • 10×10-Rasterprojektion zur schnellen visuellen Positionierung
  • Fokussierbare Optik (einstellbarer Fokus)
  • Kompaktes Aluminiumgehäuse für bessere Wärmeableitung
  • 5-V-Gleichstromversorgung zur Integration in Maschinen- und Steuerungssysteme
  • Schutzart IP67 für den Einsatz unter anspruchsvolleren Betriebsbedingungen

Ideal für

  • Positionierung beim Schneiden und Markieren in Industriemaschinen
  • Referenzpunkte festlegen und Position in Montagevorrichtungen überprüfen
  • Visuelle Führung in Automatisierungs- und Produktionslinien

Packungsinhalt

  • Lasermodul mit Anschlusskabel und DC-Anschluss

Warum sollten Sie sich für dieses Produkt entscheiden?

  • Definierte 10×10-Gitterprojektion unter Verwendung von DOE-Optiken
  • Standardmäßige mechanische Ausführung Ø20 × 90 mm für einfache Integration
  • 5-V-Gleichstromnetzteil und fertiger Gleichstromkabelanschluss (5,5 × 2,1 mm²).
  • Robustes Design mit IP67-Schutz

Installations- und Bedienungsanleitung

  • Stellen Sie eine stabilisierte 5-V-Gleichstromversorgung mit ausreichender Stromreserve für die gewählte Leistungsoption sicher.
  • Das Modul muss so montiert werden, dass die Kühlung des Gehäuses und die mechanische Stabilität des Vorsprungs gewährleistet sind.
  • Nach der Montage stellen Sie den Fokus entsprechend der gewünschten Größe und Schärfe der Projektion im Arbeitsabstand ein.
  • Schließen Sie den 5,5 × 2,1 mm DC-Stecker an, wenn die Stromversorgung unterbrochen ist.

Sicherheitshinweis

  • Dies ist eine Laserquelle. Richten Sie den Strahl nicht in Ihre Augen und beobachten Sie weder den direkten noch den reflektierten Strahl.
  • Bei der Installation und Justierung ist die geeignete Schutzausrüstung zu verwenden und die internen Sicherheitsvorschriften des Arbeitsplatzes sind zu beachten.
  • Das Modul darf nur innerhalb der vorgegebenen elektrischen und Temperaturbedingungen betrieben werden.
OEM
AM1934-50-MW
90132000
Helle Farbe
Rot
Wellenlänge
660 nm
Spannung
5 V DC
Verbinder
5,5x2,1 mm
Abdeckung
IP67
Lebensspanne
8.000 Stunden
Abstrahlwinkel
42°
Gesicht
Netz

Einführung

Dieses Handbuch bietet Anweisungen zur sicheren Verwendung und regelmäßigen Wartung von Lasermodulen, die für das Projektieren von Anzeigen (Linien, Kreuzen, Punkten und DOE/Gitter) mit einer maximalen Leistung von bis zu 2000 mW bestimmt sind. Das Dokument enthält außerdem eine Definition der Sicherheitszone, die auf tabellarischen Werten basiert und bestimmt, in welcher Entfernung die Exposition als Klasse 3B (höheres Risiko) und ab welcher Entfernung als Klasse 3R (niedrigeres Risiko) eingestuft wird.

1. Kenntnis der Risiken durch Laserstrahlung

  • Augenschäden – Direkte und reflektierte Laserstrahlung kann dauerhafte Netzhautschäden verursachen.
  • Hautverbrennungen – Ein intensiver Strahl kann bei längerer Exposition Verbrennungen verursachen.
  • Mechanisches Risiko – Unsachgemäßer Umgang mit optischen Komponenten (Linsen, Spiegel, DOE) kann zu deren Verschiebung oder Beschädigung führen, was die Konzentration der abgegebenen Energie erhöht.
  • Unbeabsichtigte Aktivierung – Serviceeingriffe ohne ordnungsgemäße Trennung der Stromversorgung oder die Verletzung von Sicherheitsvorschriften können eine unbeabsichtigte Aktivierung des Lasers verursachen.

2. Überblick über Sicherheitsklassen und notwendige Maßnahmen

  • Klasse 2
    • Niedrigleistungslaser (in der Regel bis zu 1 mW) – sicher bei kurzfristiger Exposition dank des Lidschlussreflexes.
    • Warnhinweise, die darauf aufmerksam machen, nicht in den Strahl zu schauen.
    • Einhaltung von Sicherheitsverfahren, um eine unbeabsichtigte Erhöhung der Exposition zu vermeiden.
  • Klasse 3R
    • Laser mit etwas höherer Leistung (bis zu mehreren mW) – direktes Anschauen kann Schäden verursachen, das Risiko ist jedoch relativ geringer.
    • Ausgangsöffnungen werden mit Warnhinweisen gekennzeichnet.
    • Strikte Einhaltung von Sicherheitsabständen, um sicherzustellen, dass die Exposition auf dem Niveau der Klasse 3R bleibt.
  • Klasse 3B
    • Hochleistungslaser, bei denen direkter Kontakt mit dem Strahl sofortige und dauerhafte Augenschäden verursachen kann.
    • Verpflichtung zur Verwendung eines Schlüsselschalters, der eine unbeabsichtigte Aktivierung verhindert.
    • Implementierung eines Fernverriegelungssystems (z. B. Türschalter oder Not-Aus-Taste).
    • Sichtbare Betriebsanzeige („Laser On“) und die Pflicht zum Tragen von Schutzbrillen während Serviceeingriffen.
  • Klasse 4
    • Die höchste Leistung, bei der selbst gestreute Strahlung ein extremes Risiko für Augen und Haut darstellt.
    • Deutliche Warnhinweise und Kennzeichnungen, Schlüsselschalter, Verriegelungssystem und mechanische Strahlverschlussvorrichtung.
    • Das Gerät muss nach jeder Unterbrechung einen manuellen Reset haben, und der Betrieb ist nur qualifiziertem Personal in ausgewiesenen Bereichen gestattet.

3. Definition der Sicherheitszone

Zur Definition der Sicherheitszone wird eine Tabelle verwendet, die Folgendes bestimmt:

  • Kontrollzone (3B): Der Bereich vom Gerät bis zu einer Entfernung von X Metern, in dem die Exposition der Klasse 3B entspricht. Nur geschultes Personal hat Zugang zu dieser Zone, und es gelten strenge Maßnahmen (Schlüsselschalter, Verriegelung, obligatorische Schutzbrillen).
  • Eingeschränkte Zone (3R): Der Bereich ab X Metern, in dem die Exposition auf das Niveau der Klasse 3R absinkt. Auch hier müssen grundlegende Sicherheitsmaßnahmen wie Bereichskennzeichnungen und physische Barrieren eingehalten werden.

Hinweis: Der Wert X wird anhand des verfügbaren Rechners festgelegt. Die physische Kennzeichnung der Sicherheitszonen (Bodenmarkierungen, Wandbeschriftungen usw.) ist obligatorisch.

4. Richtiger Umgang mit dem Produkt

  • Vor dem Einschalten – Platzieren Sie das Gerät an einem stabilen Ort, an dem die Sicherheitszone klar definiert ist. Überprüfen Sie, dass alle Sicherheitseinrichtungen (Schlüsselschalter, Verriegelung, Schutzabdeckungen) funktionsfähig sind.
  • Während des Betriebs – Halten Sie sich an die Sicherheitszonen. Betreten Sie niemals die Kontrollzone (3B) ohne entsprechende Schulung und Schutzausrüstung. Sorgen Sie dafür, dass unbefugte Personen keinen Zugang zu Bereichen mit hoher Exposition haben.
  • Beim Umgang und Service – Schalten Sie das Gerät vor jeglichen Serviceeingriffen vollständig aus und trennen Sie es von der Stromversorgung. Entfernen oder modifizieren Sie keine Sicherheitseinrichtungen oder Schutzabdeckungen.

5. Wartung und Service

  • Regelmäßige Kontrollen – Führen Sie visuelle und funktionale Überprüfungen des Zustands der optischen Komponenten und Schutzabdeckungen durch. Überprüfen Sie die Funktion der Verriegelungssysteme, des Schlüsselschalters und der Anzeigen.
  • Reinigung – Reinigen Sie optische Komponenten (Linsen, Spiegel, DOE) nur mit zugelassenen Reinigungsmitteln und einem weichen Tuch (vorzugsweise Mikrofaser) in einer kontrollierten Umgebung.
  • Service und Kalibrierung – Bei Feststellung von Abweichungen in der Projektion oder anderen Funktionsstörungen kontaktieren Sie den autorisierten Service. Dokumentieren Sie alle Serviceeingriffe und Kalibrierungen.

6. Notfallverfahren

  • Bei Fehlfunktionen – Schalten Sie das Gerät sofort aus und trennen Sie es von der Stromversorgung. Verhindern Sie, dass unbefugte Personen die Sicherheitszone betreten, und notieren Sie die Fehlerbeschreibung. Kontaktieren Sie den autorisierten Service.
  • Bei unbeabsichtigter Exposition – Unterbrechen Sie die Exposition sofort (schalten Sie das Gerät aus, verlassen Sie den Strahlbereich). Wenn der Verdacht auf Augen- oder Hautverletzungen besteht, leisten Sie Erste Hilfe und suchen Sie medizinische Hilfe auf. Dokumentieren Sie den Vorfall sorgfältig.

7. Fazit und Empfehlungen

Durch die Einhaltung der oben genannten Verfahren stellen Sie einen sicheren Betrieb sicher und minimieren die mit der Laserstrahlung verbundenen Risiken. Eine korrekte Definition der Sicherheitszone basierend auf tabellarischen Werten (Kontrollzone 3B und eingeschränkte Zone 3R) ermöglicht eine klare Abgrenzung der Bereiche, in denen strengere Maßnahmen erforderlich sind, und liefert den Benutzern klare Anweisungen für den sicheren Umgang mit dem Produkt.

Wir empfehlen eine regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung der Dokumentation entsprechend den Änderungen der Betriebsbedingungen und der Schulung des Personals.

EU-Importeur: AMPUL SYSTEM s.r.o., Čsl. armády 641/40, 78701 Šumperk, Tschechische Republik,

Optionale Extras und Zubehör für dieses Produkt:
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