660-nm-Rotlasermodul mit 10×10-Raster (DOE), Ø18 mm
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Lasermodul rot 660 nm, 10x10-Raster

Rotes Lasermodul (660 nm), Leistung von 10 mW bis 200 mW.

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Katalogbogen

Das 660-nm-Rotlasermodul mit 10x10-Optikgitter eignet sich ideal für präzise Projektionen in industriellen Anwendungen, Zielsystemen, Messtechnik und kreativen visuellen Projekten. Es liefert ein helles, stabiles und scharf definiertes Lichtmuster, das sich für technische und Laboranwendungen eignet.

Technische Spezifikationen

  • Wellenlänge: 660 nm (rot)
  • Optiktyp: 10×10-Punkt-Beugungsgitter
  • Betriebsspannung: 5 V Gleichstrom
  • Leistungsvarianten: 10 mW, 30 mW, 50 mW, 100 mW, 150 mW, 200 mW
  • Schutzart: IP20
  • Betriebstemperatur: -10 bis +50 °C
  • Anschluss: 5,5 × 2,1 mm DC
  • Kabellänge: 100 cm
  • Modulabmessungen: Ø18×65 mm
  • Lebensdauer: 8.000 Stunden
  • Gewicht: 85 g

Funktionen und Merkmale

  • Hellrote 660nm-Projektion, geeignet für technische Bildgebungs- und Ausrichtungssysteme.
  • Eine stabile 10×10-Punktdispersion wird durch diffraktive Optiken (DOE) gewährleistet.
  • Kompaktes Metallgehäuse für effiziente Kühlung und lange Lebensdauer.
  • Einfache Stromversorgung über Standard-5V-Gleichstromeingang.
  • Geeignet für den Dauerbetrieb in industriellen Anwendungen.

Ideal für

  • Mess- und Zielsysteme
  • Industrielle Automatisierung
  • Optische Laborexperimente
  • Spezialisierte Konstruktionsaufgaben
  • Kreative Beleuchtungsanwendungen und visuelle Effekte

Packungsinhalt

  • 1 × 660-nm-Lasermodul mit 10×10-Raster

Warum sollten Sie sich für dieses Produkt entscheiden?

  • Stabiler und gut sichtbarer roter Strahl mit einer Wellenlänge von 660 nm.
  • 10×10 Beugungsgitter für ein klares und regelmäßiges Raster.
  • Industriedesign mit langer Lebensdauer und hoher Zuverlässigkeit.
  • Kompakte Abmessungen und universelles 5V-Gleichstromnetzteil.
  • Geeignet für präzise technische Systeme und visuelle Projekte.
OEM
AM5947-30-MW
90132000
Helle Farbe
Rot
Wellenlänge
660 nm
Spannung
5 V DC
Die Kabellänge
100 cm
Verbinder
5,5x2,1 mm
Abdeckung
IP20
Lebensspanne
8.000 Stunden
Abstrahlwinkel
42°
Gesicht
Netz

Einführung

Dieses Handbuch bietet Anweisungen zur sicheren Verwendung und regelmäßigen Wartung von Lasermodulen, die für das Projektieren von Anzeigen (Linien, Kreuzen, Punkten und DOE/Gitter) mit einer maximalen Leistung von bis zu 2000 mW bestimmt sind. Das Dokument enthält außerdem eine Definition der Sicherheitszone, die auf tabellarischen Werten basiert und bestimmt, in welcher Entfernung die Exposition als Klasse 3B (höheres Risiko) und ab welcher Entfernung als Klasse 3R (niedrigeres Risiko) eingestuft wird.

1. Kenntnis der Risiken durch Laserstrahlung

  • Augenschäden – Direkte und reflektierte Laserstrahlung kann dauerhafte Netzhautschäden verursachen.
  • Hautverbrennungen – Ein intensiver Strahl kann bei längerer Exposition Verbrennungen verursachen.
  • Mechanisches Risiko – Unsachgemäßer Umgang mit optischen Komponenten (Linsen, Spiegel, DOE) kann zu deren Verschiebung oder Beschädigung führen, was die Konzentration der abgegebenen Energie erhöht.
  • Unbeabsichtigte Aktivierung – Serviceeingriffe ohne ordnungsgemäße Trennung der Stromversorgung oder die Verletzung von Sicherheitsvorschriften können eine unbeabsichtigte Aktivierung des Lasers verursachen.

2. Überblick über Sicherheitsklassen und notwendige Maßnahmen

  • Klasse 2
    • Niedrigleistungslaser (in der Regel bis zu 1 mW) – sicher bei kurzfristiger Exposition dank des Lidschlussreflexes.
    • Warnhinweise, die darauf aufmerksam machen, nicht in den Strahl zu schauen.
    • Einhaltung von Sicherheitsverfahren, um eine unbeabsichtigte Erhöhung der Exposition zu vermeiden.
  • Klasse 3R
    • Laser mit etwas höherer Leistung (bis zu mehreren mW) – direktes Anschauen kann Schäden verursachen, das Risiko ist jedoch relativ geringer.
    • Ausgangsöffnungen werden mit Warnhinweisen gekennzeichnet.
    • Strikte Einhaltung von Sicherheitsabständen, um sicherzustellen, dass die Exposition auf dem Niveau der Klasse 3R bleibt.
  • Klasse 3B
    • Hochleistungslaser, bei denen direkter Kontakt mit dem Strahl sofortige und dauerhafte Augenschäden verursachen kann.
    • Verpflichtung zur Verwendung eines Schlüsselschalters, der eine unbeabsichtigte Aktivierung verhindert.
    • Implementierung eines Fernverriegelungssystems (z. B. Türschalter oder Not-Aus-Taste).
    • Sichtbare Betriebsanzeige („Laser On“) und die Pflicht zum Tragen von Schutzbrillen während Serviceeingriffen.
  • Klasse 4
    • Die höchste Leistung, bei der selbst gestreute Strahlung ein extremes Risiko für Augen und Haut darstellt.
    • Deutliche Warnhinweise und Kennzeichnungen, Schlüsselschalter, Verriegelungssystem und mechanische Strahlverschlussvorrichtung.
    • Das Gerät muss nach jeder Unterbrechung einen manuellen Reset haben, und der Betrieb ist nur qualifiziertem Personal in ausgewiesenen Bereichen gestattet.

3. Definition der Sicherheitszone

Zur Definition der Sicherheitszone wird eine Tabelle verwendet, die Folgendes bestimmt:

  • Kontrollzone (3B): Der Bereich vom Gerät bis zu einer Entfernung von X Metern, in dem die Exposition der Klasse 3B entspricht. Nur geschultes Personal hat Zugang zu dieser Zone, und es gelten strenge Maßnahmen (Schlüsselschalter, Verriegelung, obligatorische Schutzbrillen).
  • Eingeschränkte Zone (3R): Der Bereich ab X Metern, in dem die Exposition auf das Niveau der Klasse 3R absinkt. Auch hier müssen grundlegende Sicherheitsmaßnahmen wie Bereichskennzeichnungen und physische Barrieren eingehalten werden.

Hinweis: Der Wert X wird anhand des verfügbaren Rechners festgelegt. Die physische Kennzeichnung der Sicherheitszonen (Bodenmarkierungen, Wandbeschriftungen usw.) ist obligatorisch.

4. Richtiger Umgang mit dem Produkt

  • Vor dem Einschalten – Platzieren Sie das Gerät an einem stabilen Ort, an dem die Sicherheitszone klar definiert ist. Überprüfen Sie, dass alle Sicherheitseinrichtungen (Schlüsselschalter, Verriegelung, Schutzabdeckungen) funktionsfähig sind.
  • Während des Betriebs – Halten Sie sich an die Sicherheitszonen. Betreten Sie niemals die Kontrollzone (3B) ohne entsprechende Schulung und Schutzausrüstung. Sorgen Sie dafür, dass unbefugte Personen keinen Zugang zu Bereichen mit hoher Exposition haben.
  • Beim Umgang und Service – Schalten Sie das Gerät vor jeglichen Serviceeingriffen vollständig aus und trennen Sie es von der Stromversorgung. Entfernen oder modifizieren Sie keine Sicherheitseinrichtungen oder Schutzabdeckungen.

5. Wartung und Service

  • Regelmäßige Kontrollen – Führen Sie visuelle und funktionale Überprüfungen des Zustands der optischen Komponenten und Schutzabdeckungen durch. Überprüfen Sie die Funktion der Verriegelungssysteme, des Schlüsselschalters und der Anzeigen.
  • Reinigung – Reinigen Sie optische Komponenten (Linsen, Spiegel, DOE) nur mit zugelassenen Reinigungsmitteln und einem weichen Tuch (vorzugsweise Mikrofaser) in einer kontrollierten Umgebung.
  • Service und Kalibrierung – Bei Feststellung von Abweichungen in der Projektion oder anderen Funktionsstörungen kontaktieren Sie den autorisierten Service. Dokumentieren Sie alle Serviceeingriffe und Kalibrierungen.

6. Notfallverfahren

  • Bei Fehlfunktionen – Schalten Sie das Gerät sofort aus und trennen Sie es von der Stromversorgung. Verhindern Sie, dass unbefugte Personen die Sicherheitszone betreten, und notieren Sie die Fehlerbeschreibung. Kontaktieren Sie den autorisierten Service.
  • Bei unbeabsichtigter Exposition – Unterbrechen Sie die Exposition sofort (schalten Sie das Gerät aus, verlassen Sie den Strahlbereich). Wenn der Verdacht auf Augen- oder Hautverletzungen besteht, leisten Sie Erste Hilfe und suchen Sie medizinische Hilfe auf. Dokumentieren Sie den Vorfall sorgfältig.

7. Fazit und Empfehlungen

Durch die Einhaltung der oben genannten Verfahren stellen Sie einen sicheren Betrieb sicher und minimieren die mit der Laserstrahlung verbundenen Risiken. Eine korrekte Definition der Sicherheitszone basierend auf tabellarischen Werten (Kontrollzone 3B und eingeschränkte Zone 3R) ermöglicht eine klare Abgrenzung der Bereiche, in denen strengere Maßnahmen erforderlich sind, und liefert den Benutzern klare Anweisungen für den sicheren Umgang mit dem Produkt.

Wir empfehlen eine regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung der Dokumentation entsprechend den Änderungen der Betriebsbedingungen und der Schulung des Personals.

EU-Importeur: AMPUL SYSTEM s.r.o., Čsl. armády 641/40, 78701 Šumperk, Tschechische Republik,

Optionale Extras und Zubehör für dieses Produkt: